© 2018 news about history hall of fame stereoskopie holografie links contact impressum
Stereoskopie 
 
 


Grundlegende Hinweise zu PCs und 3D-TVs

Alle 3D-TVs haben eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Diese Auflösung muss auch in den Windows-Display-Einstellungen ausgewählt werden.

Es gibt drei Möglichkeiten vom PC ein 3D-Bild an die 3D-TVs zu senden:


· HDMI 1.4

HDMI 1.4 lässt sich bis dato nur über den NVIDIAs 3D Vision Treiber ausgeben. Die Bildwiederholrate im 1080er-Modus ist auf 24 Hz beschränkt, dies ist sogar zur Darstellung eines ruckelfreien Mauszeigers zu wenig. D.h. außer zur Blu-ray-Wiedergabe ist dieser Modus praktisch unbrauchbar. Die folgenden Modi funktionieren üblicherweise bis 60 Hz.

· Gestauchtes Nebeneinander- oder Übereinander-Format

Das gestauchte Nebeneinander-Format wird von allen Fernsehern als rückwärtskompatibles Eingangsformat unterstützt. Im Menü des Fernsehers muss das Format expliziert ausgewählt werden. Im Gegensatz dazu wird bei einem HDMI 1.4-Signal automatisch in den 3D-Modus geschaltet. Im Falle eines Fernsehers für Polfilterbrillen übernimmt der Signalprozessor im Fernseher die Umwandlung in das Interlaced-Format. Leider geht durch das gestauchte Nebeneinander-Format die halbe horizontale Auflösung verloren und bei der Wandlung ins Interlaced-Format die halbe vertikale Auflösung, in Summe bleiben also nur mehr 25% der vollen Auflösung erhalten. Wenn der Fernseher auch das gestauchte Übereinander-Format unterstützt, dann ist dies die bessere Wahl weil nur die vertikale Auflösung halbiert wird und somit 50% der vollen Auflösung erhalten bleiben.

· Natives Interlaced-Format (nur für Polbrillen 3D-TVs, nicht für Shutterbrillen-TVs möglich)
Theoretisch kann man einem 3D-TV für Polfilterbrillen das benötigte Interlaced-Format unter Umgehung der TV-internen 3D-Wandlung direkt zuspielen. Der Fernseher bleibt dabei im 2D-Modus und gibt das vom PC erzeugte Interlaced-Signal 1:1 aus. Das funktioniert aber nur in der Theorie, denn TVs führen im Gegensatz zu PC-Monitoren üblicherweise eine Signal-"Verbesserung" durch, z.B. schärfen sie das Bild nach. Dabei wird das Interlaced-Muster zerstört und der 3D-Effekt leidet oder geht vorständig verloren. Damit die 3D-Wiedergabe klappt müssen also sämtliche Bildmanipulationen durch den TV deaktiviert werden. Da dies aber je nach Modell unterschiedlich funktioniert oder gar nicht möglich ist kann man dazu keine allgemeingültigen Hilfestellungen geben.

Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet gerne Peter Wimmer
office@3dtv.atoffice@3dtv.at>
http://www.3dtv.at