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History 
 
 

History


1861: Gründung der „Photographischen Gesellschaft“ am 22. März durch Anton Georg Martin in der Akademie der Wissenschaften; Neben regelmäßigen Versammlungen, Vorträgen und Ausstellungen erforscht die Gesellschaft weitere photographische Techniken.
1864: 1. Ausstellung der PhG im Dreherhof in Wien; Geburtsstunde der legendär gewordenen Vereinszeitschrift „Photographische Correspondenz“, die jedoch nach dem Tod ihres letzten Herausgebers Dr. Othmar Helwich im Jahr 1972 eingestellt werden musste.
1868: Friedrich v. Voigtländer spendet der PhG einen Betrag von 5400 Florentiner Gulden, damit mit den jährlichen Zinsen des Betrages hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Photographie ausgezeichnet werden. Ihm zu Ehren wurde die Voigtländer Medaille eingeführt, die je nach Schwierig- oder Wichtigkeitsgrades der Preisaufgabe in Gold, Silber oder Bronze verliehen wurde.
1873: Die erste goldene Voigtländer Medaille wird an den Münchner J. B. Obernetter für sein Verfahren der Negativvervielfältigung verliehen.
1876: Als Ergänzung zur Voigtländer Medaille wird die Gesellschaftsmedaille eingeführt, die ebenfalls in Gold, Silber und Bronze verliehen werden kann. Diese Auszeichnung können auch Nichtmitglieder erhalten.
1885: Ausstattung eines Labors mit modernsten photographischen Geräten, welches an Josef Maria Eder, einem jungen Dozenten für Photochemie an der Technischen Hochschule Wien und Mitglied der PhG, übergeben wird.
1888: Josef Maria Eder gründete am 1. März die erste Photofachschule Europas, die „K. K. Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren“ in Wien (die heutige Graphische Bundes- Lehr und Versuchsanstalt). Sie ist bis heute der Vereinssitz der PhG.
1895: Einführung der Jubiläumsmedaille, die eigentlich nicht als Preis, sondern als ehrende Anerkennung für eine 25- oder 50-jährige Mitgliedschaft verliehen wird.